habe gestern den Probelauf, nach erneuter Vergaserreinigung und Prüfung durchgeführt, wie schon in MY Bike Vorstellung angekündigt.
Veragsser sind sauber, haben neue Haupt und Leerlaufdüsen, sowie eingestelle Schwimmerstände und alle Dichtungen neu. Mit Druckluft arbeiten auch alle Schieber wie sie sollen.
Da der Probelauf kein Erfolg war und für mich ein paar Fragen offen sind, wende ich mich an erfahrenere ZXR Schrauber mit der Bitte um Hilfe.
Alles was es zu den Themen gibt, habe ich mir bereits zu Gemüte geführt.
Ventilspiel,Steuerzeiten und Zündung kann ich eigentlich ausschließen.
Nun zum Problem:
Die Maschine "Jott mit L oder K Nockenwellen und L oder K Kolben" nach Neuaufbau.
Sie springt mit Choke im kalten Zustand sofort an und die Drehzahl ist dann erhöht bis max 2500 Umdrehungen und dann muss ich nach paar sekunden den Choke langsam rausnehmen.
Denke das ist so auch im Sinne des Erfinders.
Sobald die Maschine dann wärmer wurde habe ich das Standgas auf ungefähr 1000 1/min eingestellt, soweit so gut.
Die Maschine nimmt leichte Gasstöße gut an und tourt auch wieder ab, jedoch kein Vollgas möglich und auch keine schnellen Gasstöße, dabei geht sie in die Knie und die Schieber öffnen auch nicht.(Hin und wieder patscht sie dann auch aus dem Auspuff)
Kurzerhand mal die Vergaser auf Synchronisation geprüft und ich muss sagen, so schlecht waren sie nicht. Also recht nah bei einander alle.
Also nochmal Falschluft getestet bzw. ausschließen wollen und als ich gerade den Bremsenreiniger holen wollte, ging die Maschine im Stand aus. (Wassertemperatur ca. 90°)
Konnte sie aber direkt wieder starten, allerdings musste ich die Leerlaufdrehzahl erhöhen damit sie an blieb. Der Falschluft-Test zeigte Wirkung und die Drehzahl ging hoch und blieb auch recht hoch (3000). Hatte allerdings den Eindruck, das es nicht an den Ansaugstutzen war, sonden irgendwo zwischen dem 2 und 3 Vergaser. Habe schon einiges hier zu der DK Wellenundichtigkeit gelesen und hoffe mal das es das nicht ist.
Bei gezieltem Sprühen auf die Welle an den Gaszügen passierte nichts. (Beim Sprühen zwischen Vergaser und Kopf gerade 2 und 3 direkte Reaktion)
Frage 1: Hat schon mal jemand Erfahrung damit gemacht die Ansaugstutzen mit kraftstoffbeständigem Dichtungspapier (NBR Beschichtung zb von Elring)) ab zu dichten? (Halte das zu der Methode mit den O Ringen für eine saubere und langfristige Lösung bei den J Stutzen ohne Rille und natürlich nach Planschleifen)
Frage 2: Hätte Falschluft an den DK Wellen solche Auswirkungen, das der Unterdruck nicht mehr reicht, um die Schieber zu öffnen?
Frage 3: An die erfahrenen ZXR´ler, bin ich objektiv betrachtet auf dem Holzweg?

Danke vorab für Eure Hilfen!