Keine Ahnung, was letztenendes daraus wird, aber ich hatte halt ein paar Bilder auf der Platte liegen.
Vielleicht findet ja jmd. dadurch Anreize, den Wartungsstau bei sich zu minimieren

Das wäre jetzt schon die dritte Limakette, die ich einsetze, und die ca. 30K an Laufleistung bestätigen sich soweit auch als ein guter Richtwert zum Wechseln.
Den oberen Spanner lasse ich ungespannt - liegt "gerade so" an - und wenn man überlegt, wie die Kette beim laufenden Motor auf Zug gehalten wird, sollte ersichtlich sein,
warum Druck an dieser Stelle nicht optimal wäre. Bei dem unteren (autom.) Spanner hat man das Problem eig. nur wenn der Anlasser den Motor dreht -> vernachlässigbar.
Da die Kette selbst mit ca. 25€ nicht zu teuer ausfällt, sind die Kosten von <1€/1TKM (für meinen Wechselintervall) noch recht human.
Meist hat man "da, in der Ecke" eh noch was zu tun, und bei Gelegenheit dann mal die Kette mitzutauschen wär keine so schlechte Idee - und schon hat man Ruhe.
Vergleich vorher:
Nachher:
Apropos "da, in der Ecke"..
Die AH-Feder sollte vllt. mal auch angeschaut werden bzw. wenn noch die einteilige vorhanden ist, diese ggf. gegen die neue, zweiteilige ersetzen.
- M.W. wurde die zweiteilige erst bei den letzten beiden Modelljahren der L eingesetzt.
Mehr Infos auch hier:
https://forum.zxr750.de/viewtopic.php?f=21&t=57378
Bei mir hatte auch die zweiteilige Variante (vor etlichen Jahren statt der einteiligen verbaut) etwas an Integrität eingebüßt, und wurde jetzt auch ersetzt:
Für die Kupplungsmutter (beim Wechseln von einteiliger zur zweiteiligen Feder muss eine neue her, da leicht andere Maße) sollte man sone abgedrehte 36er Nuß haben:
Abschleifen ginge natürlich auch; und wenn man schon dabei ist, kann es sich lohnen, Gleiches bei ein paar weiteren Größen zu machen.
^^ Müssten 17, 19 und 27mm sein. Einmal für die Kurbelwelle, einmal für's Antriebsritzel.
14mm war wohl auch mal für irgendwas nützlich, bin aber nicht mehr sicher wofür.
..aber "die Ecke" hat ja noch mehr zu bieten - damit bloß keine Langeweile aufkommt, wenn man einmal dran ist:
Der Kupplugskorb hat ja auch, nach all der Laufleistung, schon die eine oder andere Rattermarke bekommen, und zwar natürlich beidseitig.
"Doch das muss nicht sein! - Probieren Sie jetzt den neuen *Aufwand mit der kleinen Feile* "

Ideal wäre sicherlich ne genaue Aufspannung auf nem Rundtisch, und dann die Flächen mit nem Stoßkopf vertikal zu stoßen .. den müsste man aber erst einmal haben..
Sollen ja noch ein paar Projekte für die Zukunft bleiben

Das Resultat ist nun nicht unbedingt perfekt, aber auf alle Fälle nicht schlechter als davor, solang man zuvor entsprechend sorgfältig gearbeitet hat.
Abfeilen soll man immer nur so viel Material, dass die Rattermarken gerade so weg sind.
Und weil man "die Ecke" ja schon so gemütlich geworden ist, könnte man, sofern noch nicht geschehen, noch mit ein paar dünneren Stahlplatten die AHK zum Laufen bringen.
Ich musste bei mir eine 2.6mm Platte gegen einen 2.3er tauschen, und die 3 oder 4 von den restlichen 2.3er gegen welche mit 2.0mm tauschen.
Erst dann fing bei mir die AHK überhaupt zu funktionieren. Jetzt habe ich m.W. 4 oder 5 2.0er drin.
Jaja.. geht auch pseudo-wissenschaftlich, dass man die Menge anhand des Spiels mit ner Messuhr ermittelt,
da hatte ich nur gerade keine extra Getriebeausgangswelle zur Hand.
Aber auch da wüsste man immer noch nicht, wie viel davon für die eigene Fahrerei optimal ist. Wohl ein Fall von "probieren geht über studieren".
Interessanterweise haben bei mir die (wohl noch originalen) Kupplungslamellen anscheinend noch die volle Stärke - zumindest nach "Soll-Angaben", die ich finden konnte.
Ist möglicherweise auch mit ein Grund dafür, dass es bei manchen Anderen auch mit weniger dieser dünnen Platten funktioniert.