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Kleinigkeiten am Moped

Alles was die Technik der ZXR betrifft, aber in keine andere Rubrik paßt.
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Super Rider
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Kleinigkeiten am Moped

Beitrag von Super Rider »

Kleinigkeiten sind ja meist das, woraus am Ende alles besteht..

Keine Ahnung, was letztenendes daraus wird, aber ich hatte halt ein paar Bilder auf der Platte liegen.
Vielleicht findet ja jmd. dadurch Anreize, den Wartungsstau bei sich zu minimieren :mrgreen:



Das wäre jetzt schon die dritte Limakette, die ich einsetze, und die ca. 30K an Laufleistung bestätigen sich soweit auch als ein guter Richtwert zum Wechseln.
Den oberen Spanner lasse ich ungespannt - liegt "gerade so" an - und wenn man überlegt, wie die Kette beim laufenden Motor auf Zug gehalten wird, sollte ersichtlich sein,
warum Druck an dieser Stelle nicht optimal wäre. Bei dem unteren (autom.) Spanner hat man das Problem eig. nur wenn der Anlasser den Motor dreht -> vernachlässigbar.
Da die Kette selbst mit ca. 25€ nicht zu teuer ausfällt, sind die Kosten von <1€/1TKM (für meinen Wechselintervall) noch recht human.
Meist hat man "da, in der Ecke" eh noch was zu tun, und bei Gelegenheit dann mal die Kette mitzutauschen wär keine so schlechte Idee - und schon hat man Ruhe.

Vergleich vorher:
20201128_163540_ROT (Medium).jpg

Nachher:
20201128_165641 (Medium).jpg




Apropos "da, in der Ecke"..


Die AH-Feder sollte vllt. mal auch angeschaut werden bzw. wenn noch die einteilige vorhanden ist, diese ggf. gegen die neue, zweiteilige ersetzen.
- M.W. wurde die zweiteilige erst bei den letzten beiden Modelljahren der L eingesetzt.
Mehr Infos auch hier:
https://forum.zxr750.de/viewtopic.php?f=21&t=57378

Bei mir hatte auch die zweiteilige Variante (vor etlichen Jahren statt der einteiligen verbaut) etwas an Integrität eingebüßt, und wurde jetzt auch ersetzt:
20200722_221305 (Medium).jpg
20200722_221006 (Medium).jpg

Für die Kupplungsmutter (beim Wechseln von einteiliger zur zweiteiligen Feder muss eine neue her, da leicht andere Maße) sollte man sone abgedrehte 36er Nuß haben:
20200722_221424 (Medium).jpg

Abschleifen ginge natürlich auch; und wenn man schon dabei ist, kann es sich lohnen, Gleiches bei ein paar weiteren Größen zu machen.
20200818_140845 (Medium).jpg
^^ Müssten 17, 19 und 27mm sein. Einmal für die Kurbelwelle, einmal für's Antriebsritzel.
14mm war wohl auch mal für irgendwas nützlich, bin aber nicht mehr sicher wofür.




..aber "die Ecke" hat ja noch mehr zu bieten - damit bloß keine Langeweile aufkommt, wenn man einmal dran ist:

Der Kupplugskorb hat ja auch, nach all der Laufleistung, schon die eine oder andere Rattermarke bekommen, und zwar natürlich beidseitig.
20201128_171647 (Medium).jpg

"Doch das muss nicht sein! - Probieren Sie jetzt den neuen *Aufwand mit der kleinen Feile* " :thumpsup:


Ideal wäre sicherlich ne genaue Aufspannung auf nem Rundtisch, und dann die Flächen mit nem Stoßkopf vertikal zu stoßen .. den müsste man aber erst einmal haben..
Sollen ja noch ein paar Projekte für die Zukunft bleiben :mrgreen:

Das Resultat ist nun nicht unbedingt perfekt, aber auf alle Fälle nicht schlechter als davor, solang man zuvor entsprechend sorgfältig gearbeitet hat.
Abfeilen soll man immer nur so viel Material, dass die Rattermarken gerade so weg sind.

20201128_171806 (Medium).jpg
20201128_180513 (Medium).jpg
20201128_180757 (Medium).jpg
20201128_183108_ (Medium).jpg
20201128_192331 (Medium).jpg


Und weil man "die Ecke" ja schon so gemütlich geworden ist, könnte man, sofern noch nicht geschehen, noch mit ein paar dünneren Stahlplatten die AHK zum Laufen bringen.
Ich musste bei mir eine 2.6mm Platte gegen einen 2.3er tauschen, und die 3 oder 4 von den restlichen 2.3er gegen welche mit 2.0mm tauschen.
Erst dann fing bei mir die AHK überhaupt zu funktionieren. Jetzt habe ich m.W. 4 oder 5 2.0er drin.

Jaja.. geht auch pseudo-wissenschaftlich, dass man die Menge anhand des Spiels mit ner Messuhr ermittelt,
da hatte ich nur gerade keine extra Getriebeausgangswelle zur Hand.
Aber auch da wüsste man immer noch nicht, wie viel davon für die eigene Fahrerei optimal ist. Wohl ein Fall von "probieren geht über studieren".

Interessanterweise haben bei mir die (wohl noch originalen) Kupplungslamellen anscheinend noch die volle Stärke - zumindest nach "Soll-Angaben", die ich finden konnte.
Ist möglicherweise auch mit ein Grund dafür, dass es bei manchen Anderen auch mit weniger dieser dünnen Platten funktioniert.
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Re: Kleinigkeiten hier und da

Beitrag von Veidi »

Danke dir - da kriegt man direkt Lust zu schrauben :loldevil:

Aber zur Zeit nix zu tun und bloß um des Schraubens Willen fang ich dann doch nicht das zerlegen an - aber trotzdem danke nochmal :thumpsup:
Schöne Grüße

Andi

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stefan
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Re: Kleinigkeiten hier und da

Beitrag von stefan »

super danke dir,das alles steht bei mir über Winter an
Gruss stefan

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Windy-ZXR
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Re: Kleinigkeiten hier und da

Beitrag von Windy-ZXR »

schön gemacht. danke für den bericht :thumpsup:
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Re: Kleinigkeiten hier und da

Beitrag von hs1966 »

Ja, vielen Dank auch.
Interessant und schön zu lesen
:prost:
Es wurde schon alles gesagt! "Nur noch nicht von jedem"!

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Super Rider
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Re: Kleinigkeiten hier und da

Beitrag von Super Rider »

Veidi hat geschrieben:
02 Sep 2021 21:24
Aber zur Zeit nix zu tun...
Und die Lösung liegt doch so nah: hol dir noch ne ZXR - da haste sofort wieder was zu tun :mrgreen:
stefan hat geschrieben:
03 Sep 2021 8:23
super danke dir,das alles steht bei mir über Winter an
Na dann schauen wir mal, ob wir die Liste nicht bis dahin noch erweitern können :twisted:




Da wollte doch letztens noch jmd. was an der Gabel machen..

Nun, Rostpickel, Kratzer, Dellen von Steinschlägen, etc. kennt inzwischen wohl jeder, genauso wie ihre Konsequenzen - Ölverlust an der Gabel.
Makellose Rohre hätte jeder gern, die Realität sieht bei unseren alten Teilen meist nicht so rosig aus.

Manchmal (oder gar meistens) ist das Problem gar nicht sooo schlimm, wie man vermutet:
Das wohl größte Problem sind nicht die Kratzer oder irgendwelche Dellen an sich, sondern die Stellen mit Rost(pickeln).
Der Grund dahinter ist einfach - wenn Eisen rostet, erhöht sich sein Volumen (einfach gesagt).
Dieses Mehr an Volumen kommt bei den Chromrohren dann eben an die Oberfläche, und schon haben wir eine Käsereibe.
Die ganzen anderen Sachen (von ganz krassen Fällen mal abgesehen) fallen dabei vglw. wenig ins Gewicht.

Die größte Priorität beim "Auffrischen" von Chromrohren liegt also beim Entfernen von Unebenheiten, insbes denen, die über der restlichen Oberfläche stehen.
Also "Auswürfen" von Rost, Erhebungen um die Einschlagstelle bei Steinschlägen, u.s.w.
Erst viel später kommen dann die "ach so bösen" Kratzer oder selbst Stellen mit fehlender(abgeriebener) Chromschicht, wenn vorhanden.

Klar: wechselt man nur die Simmerringe, etc, so hat man die neuen Siris (u.U. schon direkt bei der darauffolgenden Fahrt) durchgerieben, und Öl auf der Gabel.
- Habe ich so bei jdm. einmal in Echtzeit beobachten können.

Zum Entfernen der o.g. Unebenheiten auf der Oberfläche werden öfters Methoden wie das "Polieren" der Stellen mit 400er (oder gar noch kleiner :roll: ) Schleifpapier genannt.
- Gefällt mir gar nicht!

Was ich mache (und das schon bei der x-ten Gabel), ist das Ebnen dieser Stellen mit einem Schleifstein.
Der Schleifstein muss dabei aber recht feinkörnig sein :!: - #3000-5000. Also nix mit 400er Korn.

Der Hintergrund ist eben der, dass wenn die Steine derart feine Körnungen haben, auch kaum was dabei abgetragen wird.
Es wird kaum was abgetragen (fast nur poliert) solange die über eine ebene Fläche gleiten .. BIS die auf ein "Hindernis" stoßen.
So ein Hindernis wäre dann z.B. unser Rost. Wenn der Rost/Unebenheit dann weg ist, spürt man auch gleich, wie der Widerstand beim Drübergleiten verschwindet.
Auf diese Weise lässt man also möglichst viel der gesunden Oberfläche intakt.
Am Ende hat man zwar vllt. immer noch Dellen, diese haben aber keine "Aufwürfe" mehr auf der Oberfläche, und stellen kein so großes Problem für die Siris dar.

Hier sieht man solch einen Fall, wo vorher deutliche Rostpickel vorhanden waren, und jetzt kleinere Lunker übrig blieben, die jedoch nicht mehr so schlimm sind.

20200717_232343 (Medium).jpg


Wer Geld hat oder in Zeiten der Inflation eine Idee für eine Wertanlage braucht, kann sich nach Degussit Steinen in Mittel und Fein hierfür umschauen
https://www.ebay.de/sch/i.html?&_nkw=de ... )&_sacat=0

Mit günstigeren Steine kriegt man es aber auch hin

Ansonsten wäre (auch) ein kleinerer Stein von Vorteil, da man bei unseren Gabeln (außer vllt. H-Modelle) noch zwischen Rohr und Kotflügelbefestigung kommen muss.


Und wenn das alles gemacht ist, poliere ich die dir Rohre dann einfach mit Autosol und (je nach dem z.B. auch) mit einem Werkstatt-Putztuch aus Papier.
Am einfachsten fand ich bis jetzt die Methode, wo man die Gabelfaust unten z.B. in einen Schraubstock spannt, und das Tuch einmal drum wickelt,
dass links und rechts dessen jeweiligen Enden sind, an denen man dann abwechselnd ziehen kann.
So ungefähr, damit es nicht nur Text ist, besser noch dünner falten und dann möglichst horizontal hin und her ziehen:
20200707_212608 (Medium).jpg
Wer z.B. ne ausreichend große Drehbank (o.ä.) hat, und alles dort rotierend einspannen kann, kann sich natürllich auch auf diesem Wege behelfen.
Wie lang und wie viel ihr dann polieren müsst oder sollt, müsst ihr dann schon selbst rausfinden.
Profi-Tip: Wenn dann die Chromschicht weg ist, war das zu viel :lol:



+#+#+#+#+#+#+#+#+#+

Anderes Thema - Nehmerzylinder Kupplung.
Generell würde ich sagen, wer jetzt nicht weiß, wann der NZ zum letzten Mal auseinander war oder überholt wurde, sollte sich mal einfach einen Repsatz dafür holen.
Mit etwa 10€ auch keine Großinvestition.
Kannte schon einige Leute, die genau wg. dieser Sache liegen geblieben sind.
Ich hatte es mal präventiv schon vor etlichen Jahren gemacht (Laufleistung damals ca. 40K), und, wie es sich dann zeigte, war das gar keine so schlechte Idee,
denn die Dichtung um den Kolben herum hatte bereits einen Riss, und all zu viel fehlte ihr nicht mehr.

Ne andere Sache, die mir in diesem Zusammenhang auch schon vor Jahren auffiel, ist dass die darin verbaute Feder anscheinend unnötig stark ist.

Überlegen wir also mal..
Die Aufgabe dieser Feder, ist den Kolben nach außen zu drücken - gleiche Richtung also, wie wenn man am Kupplungshebel zieht.
Es ist also keine Rückholfeder.

Was mir auch auffiel, dass ich den Kolben jedes Mal beim Einsetzen des NZs in den linken Deckel (und festschrauben) erst zurückdrücken musste,
und der Kolben sonst bereits an der Druckstange anlag obwohl der NZ noch ca. 1cm vor der endgültigen (festgeschraubten) Lage war.
Effektiv hat also der Kolben (durch die innenliegende Feder) noch ohne Betätigen der Kupplung schon gut Druck auf die Druckstange,
und somit am anderen Ende dann auch die Kupplung, ausgeübt. Das sorgt also dafür, dass die Kupplung "vorbetätigt" wird..
Wollen wir das?
- Ich denke nicht.

Übertrieben dargestellt, könnte es dafür sorgen, dass die Kupplung (in einem imaginären Szenario) anfangen würde zu rutschen,
wenn dieselbe es sonst (ohne diesen Druck durch die Feder im NZ) nicht täte. Der letzte Strohhalm und so.
Wobei ich diesen Druck schon als ordentlich einstufen würde.

Also habe ich die Feder einfach mal unten um 1-2 Windungen gekürzt (oben geht nicht, da steckt man die auf den Kolben drauf)
..und später festgestellt, dass es kaum was gebracht hat, da die Feder ja im Endeffekt progressiv gewickelt ist, und ich
die "weichste" Stelle entfernt hatte.
Da die Federn normal nicht putt gehen, hatte ich eh noch ein paar da liegen (in jedem Repsatz ist eine dabei).

Also bin ich dann hin und habe bei der nächsten Feder mit einem kleinen Brenner vorsichtig (nur) die mittlere Wicklung erhitzt (bis zum Glühen),
mit der Überlegung, dass die dann an dieser Stelle nicht mehr so gut federn wird, und direkt von oben wieder zusammengedrückt, und ne Weile so gehalten.
Eine neue Feder ist in etwa 22mm hoch/lang; meine modifizierte hatte dann um die 18-19mm, und war ne Ecke weicher.

Hier mal ein Bild von einer neuen Feder und der ersten, abgeschnittenen (wie man es nicht machen sollte):
(damit es hier auch nicht nur Text ist)
20210906_001109 (Medium).jpg

Das Ergebnis nach Einbau war sehr zufriedenstellend - kein starkes Gegendrücken (Kolben gegen Druckstange; die berühren sich aber noch) mehr beim Einsetzen und
eine ansonsten normale Funktion der Kupplung. Eventuell lässt sich dadurch jetzt die Kupplung etwas schwerer betätigen, aber ich meine,
dass dieser vermeintliche Vorteil, der auf Kosten des verringerten Kupplungsseite (warum auch immer) erkauft wurde, zu verschmerzen ist.
Vielleicht hatten sich ja die Konstrukteure dabei etwas Bestimmtes gedacht, ich fühle mich aber nach dieser kleinen Modifikation zufriedener;
das war mir schon länger ein Dorn.
(YMMV)
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Super Rider
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Re: Kleinigkeiten hier und da

Beitrag von Super Rider »

Irgendwelche Leute scheinen hier immer noch reinzuschauen, also geht's dann noch ein Stück weiter.

Ergänzend zur Gabel-Geschichte gäbe es da noch ein paar Worte zu den Gleitbuchsen zu sagen.

Die inneren Buchsen (Teflon Beschichtung nach innen; läuft also gegen die Chromrohre) sollten lieber einmal häufiger gewechselt werden.
Wenn man die Ausgaben minimieren möchte, sollte man stattdessen lieber die anderen ("äußeren") länger drin lassen.
Die Letztgenannten laufen im Inneren der Gabelaußenrohre, und da ist deren Zustand nicht so wichtig wie beim Chrom.

Die Sache ist nämlich die, dass die Teflonbeschichtung aufgrund ihrer Weichheit freischwimmende Metallpartikel (Abrieb) aufnimmt und danach
reiben diese Partikel dauernd über die Chromschicht und hinterlassen mal mehr, mal weniger tiefe Kratzer.
-Als würde man Sand auf einen Schwamm streuen, und dann zieht man einmal damit über die Edelstahltür eines Kühlschranks.

Ich habe hier mal zur Verdeutlichung ein paar Bilder einer gebrauchten Buchse gemacht.
Die gelblich-schimmernden kleinen Punkte ist das, was dann immer wieder über die Rohre kratzt.
Das ist jetzt die äußere Buchse, bei der inneren verhält es sich aber genauso.

20210906_180639 (Medium).jpg
20210906_180857 (Medium).jpg
20210906_180846 (Medium).jpg

Und wer sich jetzt neue holt, und denkt, damit wär das Problem auch schon aus der Welt geschafft, der sollte sich die neuen Buchsen immer genau anschauen.
So richtig aus der Nähe und mit ner Taschenlampe aus verschiedenen Richtungen reinleuchten.
Waren auch zuletzt alles neue und originalverpackte Kawa-Teile, und doch hatten selbst die bereits hier und da einige kleinere im Teflon eingebettete Patrikel.
Was man dann machen kann (und sollte), wäre diese Partikel z.B. mit einer scharfen Messerspitze eines Cuttermessers zu entfernen.

Dass dabei kleinere Lücken/Schadstellen in der Beschichtung entstehen, ist nicht weiter schlimm - es ist mehr als genug dieser Gleitfläche vorhanden.
Genauso würde ich übrigens auch bei den äußeren Buchsen vorgehen, wenn man die noch mal länger drin lassen sollte.


+#+#+#+#+#+#+#

Anderes Thema - Schalthebel und -Stange

Ist schon etliche Jahre bei mir her, als sich die originalen Kugelgelenke in der Aufnahme gelockert haben, und auch schon davor recht labbrig waren.
Also die alten ausgebohrt, im Internet Ersatz besorgt, und mit passenden Schrauben, die ich gerade so finden konnte, befestigt. Hatten sogar Schmieröffnungen.
Ach ja - man braucht einmal für Links-, einmal für Rechtsgewinde; beide M6.
20130322_003200 (Medium).jpg
20130322_002846 (Medium).jpg
Was für ein Reinfall das war..
Schon nach ein paar Jahren wackelte da wieder alles (bis auf die Schraubenverbindungen selbst) wie auch bei den damaligen originalen (Billigteilen).
Dass man so viel Spiel/Leerweg beim Schalten hat, wollte mir aber so überhaupt nicht gefallen, also dann mal wieder Ersatz besorgt,
diesmal aber die wartungsfreie Variante, mit Teflonbeschichtung im Inneren - sehen aber genauso aus.

Uuuund weil mir der Zustand der Schaltstange auch nicht so gefallen wollte, habe ich da auch mal provisorisch was hingewurschtelt.
20210830_234939 (Medium).jpg


Und dann alles drangebaut:
20210901_180222 (Medium).jpg

Geht.
(Für's Erste..)
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Re: Kleinigkeiten hier und da

Beitrag von Veidi »

Das mit den entsprechend guten Buchsen an der Schaltstange kann ich unterstreichen.
Macht absolut Sinn, die Schaltung ist dadurch wirklich direkter und es wirkt einfach auch hochwertiger.
Kann ich jedem nur empfehlen :thumpsup:

Und zur zweiten Zxr noch - ich hab doch schon zwei, das reicht mir dicke.
Aber die sind momentan im Status "berühre nie ein laufendes System" :wink:
Zumindest nicht tiefgreifend. Bißl hier was und dort mal usw ist ja logisch
Schöne Grüße

Andi

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Re: Kleinigkeiten hier und da

Beitrag von Super Rider »

Habe noch ältere Bilder zur Gabelüberholung gefunden und den Post weiter oben etwas ergänzt.

Vollständigkeitshalber sind hier noch die Links zu den PTFE-gelagerten Kugelgelenken:
M6 Uniballgelenk Gelenkkopf Gelenklager Kugelgelenk M 6 innen
https://www.ebay.de/itm/151724322238
https://www.ebay.de/itm/151009267319
Da habe ich meine auch her.

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Re: Kleinigkeiten am Moped

Beitrag von Super Rider »

Noch eine Kleinigkeit, die zwar nicht bei der ZXR aufgetreten war, sondern beim annern (ironischerweise), jüngeren Moped:

Der Bremsflüssigkeitsbehälter (vorne) ist aus unbekannten Gründen rissig geworden, und musste so langsam ersetzt werden.

20201007_195236 (Medium).jpg
20201007_195255 (Medium).jpg

Bei der ZXR (irgendwie noch) nicht, ich habe aber schon so manche Fälle beobachtet, wo diese z.B. so richtig gelb geworden sind.
Wer sich dann - aus optischen oder funktionellen Gründen - einen neuen holen möchte, muss dafür bei Kawa etwa 22€ hinlegen - nur der Behälter!
Wenn dann noch der Versand dazu kommt, ist man mit knapp unter 30€ also dabei.

Letztes Jahr hatte ich aber gerade Zeit, also habe ich's dann riskiert und einen chinesischen Behälter bestellt.
Hier war dann alles dabei, inkl. Deckel und Schlauch.
Was soll ich sagen.. sieht genauso aus und funktioniert seit mehr als einem Jahr wie es soll.
Den Deckel habe ich den alten genommen, da er mir von der Verarbeitung her etwas besser gefiel, ansonsten aber gab's nichts auszusetzen.

Gekostet hatten die Dinger damals noch 1-2€ weniger, aber so ist man immer noch bei knapp dem halben Preis (mit Versand).
Sowas hier:

https://www.ebay.de/itm/312737574129


Bzw. ich war damals noch schmerzfreier, und bestellte m.W. sogar direkt aus China für damals irgendwas um die 7-8€:
So ähnlich wie hier:
https://www.ebay.de/itm/313089841408

Wer also das Cockpit etwas auffrischen möchte - oder muss - aber widerum nicht so sehr, um den vollen Kawa-Preis zu zahlen, könnte hiermit glücklich werden.
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Re: Kleinigkeiten am Moped

Beitrag von Super Rider »

Neues, experimentelles Teilchen.
..vorerst ewas versteckt - mal schauen, ob's jmd. entdeckt. :mrgreen:

20210913_183118 (Medium).jpg
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Re: Kleinigkeiten am Moped

Beitrag von Windy-ZXR »

Super Rider hat geschrieben:
13 Sep 2021 18:43
Neues, experimentelles Teilchen.
..vorerst ewas versteckt - mal schauen, ob's jmd. entdeckt. :mrgreen:
belaghaltebolzen
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Re: Kleinigkeiten am Moped

Beitrag von Super Rider »

Alles falsch ... ah, nee, momen .. doch - richtig erspäht.


20210913_183139 (Medium).jpg

Der neue ist (k.A. woraus der alte war, aber anscheinend nichts Besonderes) aus poliertem und präzis' runden Silberstahl.
Die Oberfläche ist also hart und glatt - wenn da die Bremsbeläge drüber rutschen sollen, dann sollten die es jetzt leichter haben.

Der experementelle Teil ist aber u.a. auch der, dass die neuen 5mm (minus n paar Mü) haben, und das im Gegensatz zu den originalen, die mit etwa 4.5x mm daher kommen,
und so massig Spiel haben - die neuen sitzen richtig gut (aber nicht fest) in den Zangen.

20210913_183322 (Medium).jpg

Das vordere Loch der Bremszange hat schon anscheinend die 5mm von Werk aus, ich musste nur den Dreck von Hand mit einem 5mm Bohrer da raus kriegen.
Das hintere ist entweder etwas kleiner gebohrt oder hat sich sonst wie zugesetzt, und zudem selbst wenn es da genau die 5,000mm wären, dann müssten die beiden
Hälften PERFEKT ausgerichtet zusammengebaut werden. Also habe ich den hinteren Teil einfach etwas im Durchmesser reduziert, und so passt das jetzt.
Die andere Seite des Experiments ist dass die Bremsbeläge selbst wohl ebenfalls da ne "Einhängeöffnung" von etwas über 5mm (in Höhe; ist sonst oval) haben.
Ob da nicht noch etwas mehr Luft sein sollte, ist halt die Frage..
Theoretisch rutscht es soweit mit eingehängten Belägen schon mal sehr gut.

Mglw. wäre es aber für die endgültige Variante dennoch besser, da einen etwas kleineren Durchmesser zu haben - aber nur nicht gleich -0,5mm wie beim Original.
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